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Second Live: C16 als Retro Spielekonsole (Teil 4) - Hard-/Softwareupdate auf Raspberry Pi 4

Zielsetzung

  • Ausprobieren des Raspberry Pi 4
  • Festplatte für Schreibprozesse einsetzen
  • Multiboot einrichten
  • Besserer Hardwarepositionierung im Gehäuse

Retropie auf dem Raspberry Pi 4

Die Einrichtung des Raspberry mit Retropie ist recht einfach, man kann (zurzeit in Retropie 4.5) nicht direkt ein Retropie Image auf die SD Karte schreiben, da dieses Image den Raspberry 4 noch nicht unterstützt. Aber alternativ kann man Raspbian minimal installieren und dann darauf Retropie wie man im Internet findet. Danach nennt man den Host noch nach Retropie um und richtet sich seine Spiele und Controller ein.

Einbau einer Festplatte

Wie ich in anderen meiner Projekte schon beschrieben habe, haben die SD-Karten im Raspberry nur eine begrenzte Lebenszeit. Daher habe ich z.B. meine Heizungssteuerung auf eine SSD Festplatte mit USB Adapter umgebaut und lasse diese ausschließlich von der Festplatte laden.

Diese Umstellung auf USB Boot ist allerdings a) nur einmal möglich b) ein Problem bei der Verwendung von Dual-/Multiboot. Daher verwende ich die SSD zwar, aber das Multiboot System liegt auf der SD-Karte.

Dual-/Multiboot mit dem Raspberry PI

Als erstes habe ich ein Tool gesucht mit dem ich einfach existierende SD Karten als Image auf eine Festplatte packe und danach auswählen kann welches ich booten möchte. So etwas habe ich allerdings leider nicht gefunden.

Ich habe mir dann verschiedene Multiboot Varianten angeguckt, z.b. ist der noobs installer in der Lage multiboot auszuführen, gelandet bin ich aber bei PINN was ich nur empfehlen kann. Es handelt sich um ein verbessertes Noobs. Über PINN kann man mehrere Betriebssysteme auf einer Festplatte (oder sogar Netzlaufwerke) installieren. Somit habe ich Libreelec (Kodi), Raspian und Retropie parallel installiert.

Der Vorteil von einem Multiboot Betrieb statt einem z.B. Raspbian wo kodi, retropie usw parallel installiert sind, ist das man ein einzelnes System komplett neu aufsetzen kann ohne die anderen neu zu konfigurieren. Das spart zeit beim Basteln und erleichtert das Ausprobieren verschiedener Software.

Hardware

Meine erste Version des C16 Umbau's war recht einfach in das Gehäuse eingeklebt. Das ist aber weder schön, noch sichert es z.b. den Raspberry vor Kurzschlüssen. Daher habe ich nun den Raspberry in ein Gehäuse gepackt und dieses mit dem C16 Gehäuse verschraubt (Das Raspberry Gehäuse wurde in der Höhe reduziert).

Die Festplatte habe ich nun auch eingeschraubt und der Pi4 hat noch einen Lüfter bekommen, welchen ich über einen 40° Bimetallsensor bei Bedarf einschalten lasse.

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